Wei ich verflucht bin!
Der Stift bringt unsichtbare Tinte zu Papier,
Ehrlichkeit ohne dass man sie erkennt.
Sie hinterlässt einen fahlen Geschmack von Schärfe,
eine Süße, die mich für immer begräbt.
Ich bin in Hüllen von Gift und Schwermut gefangen,
wie ein schweres Herz, welches so unerfüllt ist.
Ich bin nicht so begeistert davon am Leben zu sein.
Weil ich dazu verdammt bin zu bleiben in diesem Anschein eines Lebens!
Ich kann es nicht abschütteln.
Der Fluch hält mich zurück.
Der Spuk dringt in mich ein,
der Regen trocknet nicht,
Ich vergebe alle Möglichkeiten um dann vor Durst zu sterben.
Weil ich verflucht bin bleiben die Schatten!
Die Kerzen brennen herunter.
Ich finde keine Unterschlupf, um mich zu verstecken.
Eine Plage, die sich nicht einstellen will,
ein Kratzer an diesem Geschwür
ein lautes Gebet, dass nur so schreit,
eine Sehsucht nach Trost.
Weil ich verflucht bin!
Ich führe die Flasche zum Mund mit einem Durst nach Bedauern,
wie in einem Säuglingszustand gelähmt.
Meine Gefühle sind durch meine Sucht beraubt.
Jeder Kuss ein Versuch sich zu nähern, sich zu zeigen.
Gewöhnung eine Krücke, die einst Trost brachte.
Ich bin aufgewühlt, weil es keine andere Wahl gibt.
Es gibt keine Heilung für meine Wunden.
Schwelende Schmerzen, die dem Laster geschuldet sind.
Ich habe noch nie einen so leeren Raum hinter meinen Augen gespürt.
Weil ich verflucht bin und alle Schreie nicht helfen wollen!